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FIW München - FIW news

Ausgabe März 2016

 
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Jahr 2016 könnte bzw. sollte für die Energiewende ein besonderes Jahr sein: das Energieeinsparungsgesetz des Bundes (EnEG) wird 40 Jahre alt. Bis in die 1960er und 1970er Jahre bestand eine Außenwand aus 36,5 cm Ziegel- oder Leichtbetonmauerwerk mit etwas Putz auf der Außen- und Innenseite und vielleicht noch ein wenig Farbe zur Verschönerung. In Zeiten scheinbar unendlich verfügbarer Energie war an energieeffiziente Gebäude nicht zu denken. Die niedrigen Energiepreise sorgten selbst in einem strengen Winter für mollig warme Häuser. Der in schon den 1950er Jahren eingeführte Mindestwärmeschutz diente nicht der Energieeinsparung, sondern stellte die Tauwasser- und Schimmelfreiheit der Oberflächen der Außenbauteile sicher. Mit dem Ölpreisschock Mitte der 1970er Jahre begann dann der Umdenkprozess. Man erkannte, dass die Gebäude für einen großen Teil des Energieverbrauchs in Deutschland verantwortlich waren.

Das Energieeinsparungsgesetz des Bundes (EnEG) in seiner ersten Fassung von 1976 war Grundlage der ersten Wärmeschutzverordnung von 1977. Das EnEG zielt bis heute darauf ab, in Gebäuden Energie zu sparen und nur so viel Energie zu verbrauchen, wie jeweils notwendig ist, um das Gebäude zweckdienlich zu nutzen. Es hatte schon in der ersten Fassung insbesondere den Wärmeschutz der Gebäudehülle sowie die effiziente Anlagentechnik und deren Betrieb im Visier.
Daraufhin wurden auch unter Mitwirkung des FIW München Anforderungen an den Wärmeschutz neu zu errichtender Gebäude eingeführt. Die erste Wärmeschutzverordnung und die in den späteren Jahren erfolgten Anpassungen sowie die Einführung der EnEV 2002 haben in Deutschland den Neubau von 1,75 Mrd. m² Wohnfläche (ca. 40% der gesamten Wohnfläche) nachhaltig beeinflusst. Die energetische Qualität der Gebäude ist seit der Wärmeschutzverordnung Ende der 1990er Jahre deutlich gestiegen und inzwischen um ein vielfaches besser als die von Vor- und Nachkriegsaltbauten. Ohne diese, damals wie auch heute wieder, umstrittenen Anpassungen an den Wärmschutz würde der Energieverbrauch für Raumwärme und Warmwasser im Wohngebäudebestand jährlich um etwa 250 TWh höher liegen. Das heißt anstatt derzeit knapp 575 TWh würden deutsche Wohngebäude jährlich fast 825 TWh an Energieverbrauch aufweisen.

Die von der Bundesregierung im Energiekonzept bis 2050 formulierten Zielvorgaben bei der Reduzierung des Primärenergiebedarfs sind klar. Um die avisierte Verminderung des Primärenergieverbrauchs um 50% gegenüber 2008 zu erreichen, soll der Primärenergieverbrauch im Gebäudebereich um 80% reduziert werden. Dieses ambitionierte Ziel ist allein mit einer energieeffizienten Ausführung von Neubauten nicht zu erreichen. Es bedarf also in jedem Fall einer planvollen Sanierung des Gebäudebestands unter Ausnutzung aller sinnvollen aktiven (Haustechnik) und passiven (Dämmung) Maßnahmen.

Vergleicht man die Gebäudebestandsverteilung mit dem entsprechenden energetischen Zustand der Gebäude, so stellt man fest, dass noch immer 65% der Gebäude in Deutschland sanierungsbedürftig sind. Ausgehend von einem technisch realisierbaren Einsparpotenzial ergibt sich im gesamten Gebäudebereich (Wohn- und Nichtwohngebäude) ein grob geschätzter Minderverbrauch von ca. 350 bis 400 TWh pro Jahr, also die fast vierfache Leistung aller deutschen sich momentan in Betrieb befindenden Atomkraftwerke.
Mit den steigenden Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden sind in den letzten Jahrzehnten leistungsfähige Materialien für den Wärmeschutz geschaffen, die Anwendungsbereiche ausgeweitet und neue Verarbeitungstechniken entwickelt worden. Das FIW München versteht sich hier als Innovationstreiber. Ihm fällt eine führende Rolle in der Diskussion und in der Weiterentwicklung von durchdachten Methoden auf dem Gebiet der Energieeffizienz im Neu- sowie Altbau zu.

Aber auch für ein anderes Standbein des FIW München ist das Jahr 2016 ein sehr bedeutsames. Im Zuge der nationalen Umsetzung des Urteils vom 16.10.2014 durch den Europäischen Gerichtshof (EuGH) wird es in absehbarer Zeit einige grundsätzliche Änderungen im deutschen Baurecht und damit auch hinsichtlich allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassungen geben.

Ab 16. Oktober 2016 darf auf dem Etikett von Dämmstoffen nach EN-Normen kein Ü-Zeichen mehr stehen, da das EuGH-Urteil eine nationale Nachregulierung ausschließt. Im Zuge der Umsetzung des EuGH-Urteils stellt das DIBt ab 16. Oktober für nach EN-Normen geregelte Dämmstoffe keine Zulassungen mehr aus und die Fremdüberwachung für die bereits „laufenden“ Zulassungen endet mit der Einführung der Nachfolgeregelungen. Das gilt selbstverständlich nicht für Dämmstoffe nach „nationalen Zulassungen oder Normen“.

Damit mit dem Auslaufen der oben genannten Zulassungen kein Vakuum entsteht und keine Absenkung des Qualitätsniveaus verbunden ist, bietet das FIW München bereits heute freiwillige Zertifizierungssysteme an.

Zum Schluss dürfen wir Sie heute schon auf ein wichtiges Datum 2016 hinweisen. Am Mittwoch, den 22. Juni findet im Haus der Bayerischen Wirtschaft in München der mittlerweile schon traditionelle Forschungstag des FIW statt, im Anschluss unsere Mitgliederversammlung. Am Abend lädt das FIW dann zum geselligen Empfang in das Palais Lenbach ein.

Ihr

Unterschrift Klaus-W. Körner

               

Unterschrift Andreas Holm

Klaus-W. Körner
Vorstandsvorsitzender des FIW


Prof. Dr.-Ing. Andreas Holm
Geschäftsführender Institutsleiter FIW

Klaus-W. Körner

Klaus-W. Körner
Vorstandsvorsitzender FIW

Andreas Holm

Prof. Dr.-Ing. Andreas Holm
Geschäftsführender Institutsleiter FIW

 

 

 

Impressum:

Forschungsinstitut für Wärmeschutz e.V. München
Lochhamer Schlag 4, 82166 Gräfelfing
Postfach 15 25, 82157 Gräfelfing
Tel +49 89 85800-0
Fax: +49 89 85800-40
E-Mail: info@fiw-muenchen.de
V.i.S.d.P. Prof. Dr.-Ing. Andreas Holm

 
  Forschungsstudie
 

Zukunft Bau 2015: FIW München mit Forschungsantrag erfolgreich

In der Antragsrunde 2014 hat das FIW München bei der Forschungsinitiative „Zukunft Bau“ des Bundesministeriums für Umwelt, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) einen Antrag zur Erforschung der Randbedingungen für den Einsatz von Dämmstoffen auf der Basis von Aerogelen und Advanced Porous Materials (APMs) gestellt. Dieser Forschungsantrag mit dem Titel „Programm zur wissenschaftlichen Begleitung der Produktentwicklung und Markteinführung von Dämmstoffen auf Basis von Aerogelen und APM“ wurde im November 2015 bewilligt und startete zum 1. Dezember 2015.

Dämmstoffe auf der Basis von Aerogelen und Advanced Porous Materials (APMs) sind in den letzten Jahren von der Laborentwicklung zur Marktreife gelangt. Für die ersten Produkte gibt es schon allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen für eine Vielzahl von Anwendungen im und am Gebäude. Aerogele – bisher vorwiegend auf Silica-Basis – werden bereits als Innendämmung für Wände bzw. als Schütt-Dämmstoff im zweischaligen Mauerwerk eingesetzt. Auch für die Anwendung als WDVS stehen etliche Referenzobjekte zur Verfügung. Für die noch recht neuen APMs (z.B. Calostat) gibt es auch schon eine ganze Reihe von Pilotprojekten und Beispielen. Eine relativ neue Entwicklung ist ein Dämmputz mit Aerogelzuschlägen, der beispielsweise als Innendämmung auch auf schiefen Untergründen eingesetzt werden kann.

Ziele der Forschungsarbeit sind die Erforschung des Langzeitverhaltens von Aerogel- und APM-Dämmstoffen unter kombinierter Beanspruchung mit Temperatur und Feuchte, wie sie in baulichen Anwendungen auftreten. Um die Lebensdauer von Aerogel- und APM-Dämmstoffen sicher berechnen zu können, sind bessere Kenntnisse zum Alterungsverhalten notwendig. Hier werden die maßgeblichen physikalischen und chemischen Mechanismen untersucht. Für die Verwendung als Dämmstoff ist die Dauerhaftigkeit des Bemessungswerts der Wärmeleitfähigkeit besonders wichtig, aber auch die Bewertung der hygrischen und mechanischen Eigenschaften der Dämmprodukte wie z.B. Granulate, Fleece-Matten, pastöse Massen oder Dämmplatten.

Für einige physikalische Eigenschaften der neuen Dämmstoffe können bestehende und normierte Messmethoden sinngemäß angewendet werden. Teilweise müssen die Messverfahren aber auf die spezifischen Eigenheiten dieser hochwärmedämmenden Materialien angepasst werden. Zum Beispiel ist die Temperaturabhängigkeit der Wärmeleitfähigkeit von Dämmstoffen mit sehr kleinen Porendurchmessern nicht sehr ausgeprägt, da die Wärmeleitung des in den Poren eingeschlossenen Gases reduziert ist. Hier wirkt sich eine höhere Temperatur fast nur auf den Strahlungsanteil der Wärmeübertragung in den Poren aus. Genaue physikalische Messverfahren müssen solche Eigenheiten sicher abbilden können. Hier ist gegenüber der Messung von herkömmlichen Dämmstoffen oftmals ein deutlich höherer Aufwand bei der Genauigkeit und der Reduzierung von Unsicherheiten bei der Messung notwendig. Im Rahmen der Forschungsarbeit wird untersucht, welche Anforderungen und Anpassungen für die Messgeräte und Messverfahren notwendig sind, um diese auch für Aerogele und APMs mit geringer Messunsicherheit verwenden zu können.

Titel:

 

Programm zur wissenschaftlichen Begleitung der Produktentwicklung und Markteinführung von Dämmstoffen auf Basis von Aerogelen und APM

Kurztitel:


Aerogele und APMs in der Bauanwendung

Laufzeit:


24 Monate

Budget:


€ 120.000,-

Industriebeteiligung:


€ 60.000,-

Unterstützende Firmen:


derzeit in Verhandlungen – weiter Projektpartner willkommen





 

Forschungsinitiative Zukunft Bau

 
  Termin
 

Forschungstag 2016

FIW Forschungstag 2016

Motto: Forschung für die Wärmewende

Auf dem FIW Forschungstag im Haus der Bayerischen Wirtschaft in München am Mittwoch, den 22. Juni präsentieren ab 10.30 Uhr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des FIW München aktuelle Ergebnisse und diskutieren die Treiber sowie Hemmnisse der Wärmewende sowohl im Gebäudebereich als auch in der industriellen Anwendung. Ferner untersuchen sie die Entwicklungspotenziale der einzelnen Technologien sowie die Herausforderungen und Chancen.

Themensammlung für den Forschungsnachmittag:

1.    Grundlagen

  • Bestimmung des Emissionsgrades von Oberflächen aus Messungen im Zweiplattenapparat – Roland Schreiner

  • Vergleich der wärmeschutztechnischen Berechnungsmethoden von VDI 2055, EN ISO 12241 und ASTM C 680 – Karin Wiesemeyer

  • Feuchteeinfluss auf technische Dämmsysteme - Robert Hofmockel

  • Messung der spezifischen Wärmekapazität an ganzen Dämmplatten im Wärmeleitfähigkeits-Plattengerät – Roxana Künzel

2.    Hochleistungsdämmstoffe

  • Vakuum-Isolations-Paneele in der Bauanwendung: Vergleichsverfahren zur künstlichen Alterung mit diversen relativen Feuchten und Temperaturen – Hochrechnungen zur Lebensdauer in verschiedenen Umgebungen – Dr.-Ing. Sebastian Treml

  • IEA Annex 65: Rundversuche für Hochleistungsdämmstoffe und erste Ergebnisse – Christine Maderspacher

  • Druckfestigkeitsmessung von Vakuum-Isolations-Paneelen – Gerald Coy

  • Hürden bei der Markteinführung innovativer Hochleistungsdämmstoffe - Christoph Sprengard

3.    Praktischer Wärme- und Feuchteschutz

  • Innendämmung: Stand der Messungen und Berechnungen an Materialien, Systemen und großformatigen Bauteilen – Holger Simon

  • Gefachdämmstoffe: Messkonzept und Erkenntnisse zur Funktionstüchtigkeit nach 3 Wintern – Max Engelhardt

  • Wirtschaftliches Bauen und Sanieren: hochwärmedämmende und wirtschaftliche Gebäudehüllen – Christine Maderspacher

  • Energieeffizienzklassen der VDI 4610: Beispiel Rohrdämmungen in der EnEV – Roland Schreiner

4.    Neues aus der Normung

  • Produktnorm Vakuum-Isolations-Paneele für Bauanwendungen – Christoph Sprengard

  • Wärmeleitfähigkeit: Bestimmung des Bemessungswertes auf Basis des Nennwertes –Dr. rer. nat. Andreas Schmeller

  • Die neue DIN 4108-4 nach dem EuGH-Urteil – Wolfgang Albrecht

  • Zertifizierung und weiteres Vorgehen bei Dämmstoffen – Claus Karrer

 
  Aktuell
 

Zusätzliche Maßnahmen der Qualitätssicherung

Das FIW München hat in einem internen Prozess die Überwachungsvorgänge wie die Probenahme und Probenkennzeichnung sowie die interne Organisation auf mögliche Schwachstellen hin untersucht und Veränderungen durchgeführt, die nun deutlich über die bauaufsichtlichen Anforderungen hinaus gehen.
Um die Überwachungsvorgänge noch sicherer zu machen, hat das FIW fälschungssichere Stempel mit mehreren Sicherheitsmerkmalen angeschafft, die Probenkennzeichnung deutlich verbessert und unangemeldete Entnahmen bei den Dämmstoffherstellern durchgeführt.

Aber auch die interne Organisation wurde so verändert, dass die Unabhängigkeit der Überwachungs- und Zertifizierungsstelle von der Abteilung Forschung und Entwicklung sowie zu den Vereinsgremien dokumentiert ist. Die Ü-und Z-Stelle sind entsprechend den Anforderungen der Bauaufsicht fachlich von den Weisungsbefugnissen des Institutsleiters, des Vorstands und der Vereinsmitglieder freigestellt.
Die Akkreditierungsstelle DAkkS führte am 05.03.2015 ein vorgezogenes externes Audit durch und bestätigte nach einer „Risikobewertung möglicher Interessenskonflikte“ die Unabhängigkeit der Zertifizierungsstelle nach EUBauVO und freiwilligen Systemen.

FIW München

 
  Aus dem FIW
 

Personelle Verstärkung der Zertifizierungsstelle

Um den neuen Herausforderungen von freiwilligen Zertifizierungssystemen gerecht werden zu können, wurde das Personal der Zertifizierungsstelle aufgestockt. Seit 15.05.2015 kümmert sich der Chemiker Dr. Andreas Schmeller um den Aufbau von freiwilligen Zertifizierungsprogrammen für WDVS-Dämmstoffe und unterstützt die Abteilung Zertifizierung bei CPR-Zertifikaten und Ü-Zertifikaten für Hochbauprodukte. Seit 01.08.2015 verstärkt Dipl. Ing. Ralph Alberti, neben seiner Tätigkeit im Qualitätsmanagement des FIW, die Zertifizierungsstelle im Bereich des Technischen Wärmeschutzes.

Dr. Schmeller

Dr. Andreas Schmeller

   

Erweiterung der DAkkS Akkreditierung

Vor kurzem hat das FIW München die Akkreditierung als Zertifizierungsstelle nach ETAG 004 von der DAkkS bekommen und wurde dafür vom DIBt notifiziert.

 
   

Anerkennung als Zertifizierungsstelle nach KEYMARK

Ganz aktuell erreichte uns die Nachricht, dass das FIW München neben der Registrierung als Labor nun auch als Zertifizierungsstelle nach dem freiwilligen Europäischen KEYMARK Zertifizierungssystem anerkannt worden ist. Das rundet das Angebot des FIW an freiwilligen Zertifizierungssystemen ab.

Keymark

 
  Zertifizierungssystem
 

Zertifizierungsprogramme
für WDVS-Dämmstoffe

Nach der erfolgreichen Akkreditierung der Zertifizierungsstelle für freiwillige Zertifizierungsprogramme nach EN 17065 wurde vom FIW München ein "Zertifizierungsprogramm für WDVS-Dämmstoffe" entwickelt, das die bisherige freiwillige Überwachung von WDVS-Dämmstoffen gleichwertig ablösen wird. Die vom FIW bisher ausgestellten FZ-Zertifikate dienen als Qualitätsnachweis bei Kunden und genießen sowohl bei den Überwachungs- und Zertifizierungsstellen für das WDV-System als auch beim DIBt hohes Ansehen. Umfangreiche Dämmstoffprüfungen und Audits aufgrund Anforderungen der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen (abZs) der vielen WDV-System-Anbieter waren dadurch nicht erforderlich.

Das Zertifizierungssystem sieht die zweimalige Auditierung der werkseigenen Produktionskontrolle und die Produktentnahme im Herstellwerk sowie die regelmäßige Prüfung aller nach ETAG 004 geforderten und vom Hersteller deklarierten Eigenschaften vor.

Darüber hinaus bietet das FIW ein erweitertes Zertifizierungssystem Z-Plus an. Es sorgt für ein noch höheres Sicherheitsniveau und unterscheidet sich im Wesentlichen vom (Standard-)Zertifizierungsprogramm durch:

  • Vier Prüfergebnisse der Wärmeleitfähigkeit jährlich, um eine statistische Beurteilung durchführen zu können (λ90/90). Vier Prüfergebnisse der Zugfestigkeit und der Dimensionsstabilität bei 70°C als weitere "Kerneigenschaften".

  • Vier Werksinspektionen jährlich, davon zwei unangemeldet und zwei angekündigt mit Audit.

  • Sonderprüfungen von zwei Chargen bei einer negativen Regelprüfung, jedoch in reduziertem Umfang.

Um die Verwendung der im Rahmen der Zertifizierungsprogramme erbrachten Leistung bei der Zertifizierung des WDV-Systems zu gewährleisten, hat sich die Zertifizierungsstelle des FIW der Akkreditierung für die ETAG 004 unterzogen. Im Oktober 2015 folgte die Notifizierung durch das DIBt.

Die beiden Zertifizierungsprogramme stehen ab sofort in der Zertifizierungsstelle des FIW München zur Verfügung. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den Zertifizierungsstellenleiter Wolfgang Albrecht.

Wolfgang Albrecht

Zertifizierungsstellenleiter
Wolfgang Albrecht

 
  Termin
 

11. GRE Kongress 2016
„Bausteine für die Energiewende“
am 17./18. März 2016 in der Orangerie, Kassel

Die GRE e.V., die wohl „älteste Energiesparinitiative Deutschlands“ (MR H.-D. Hegner, BMUB), lädt am 17./18. März 2016 zum 11. GRE Kongress ein. 

Die Politik hatte die Energiewende eingeläutet. Es stellt sich die Frage, ob der Wandlungsprozess mit der notwendigen Dynamik versehen wurde? Der GRE Kongress beleuchtet die Fortschritte und Hemmnisse. Es wird gezeigt, was sich bewährt hat und diskutiert, wo die entscheidenden, realen Hebel zur Umsetzung liegen.

Am 17./18. März 2016 werden in Kassel 16 ausgewiesene Experten aus Politik, Forschung und Wirtschaft zu einem breiten Themenspektrum referieren und informieren.

 

GRE-Kongress

 
  Ehrung
 

Bayerische Staatsmedaille für FIW-Vorstandsvorsitzenden
Klaus-W. Körner

Eine hohe Auszeichnung erfuhr der Vorstandsvorsitzende des FIW Klaus-W. Körner im Rahmen einer Feierstunde im Ludwig-Erhard-Festsaal des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Medien, Energie und Technik am 23. November 2015.

Aus den Händen von Staatssekretär Franz Josef Pschierer, MdL erhielt Klaus Körner die Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft.

Auszeichnung

FIW Vorstandsvorsitzender Klaus-W. Körner bekam von Staatssekretär Franz Josef Pschierer, MdL die Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft verliehen.

 
  Save the Date
 

VDI Keymark

“Thermal insulation products” Conference 2016

First Day:

The conference will give an overview of the KEYMARK-System as an uniform Product Quality Mark for European Consumers in general and will also provide details of the VDI / KEYMARK-System of thermal insulation products for buildings and industrial applications. The product’s compliance with the CE Marking only ensures compliance with the minimum legal requirements for thermal insulation products, basically their reaction to fire classification. Thus, the mandatory CE Marking only focuses on the basic requirements to be met by the products, based on the Construction Product Regulation, and therefore voluntary product certification encompasses all the characteristics defined in the product standards. The KEYMARK is the European Certification Mark showing the conformity of products with European Standards. Whereas CE-marking shows the observance of legal minimum requirements, the KEYMARK provides a real added value for the consumer: tested and certified observance of uniform European Quality Standards. The legally requested CE-marking for construction products can be completed thereby in a meaningful way. In the EU member states, an organized and effective market monitoring is rare. For this reason, voluntary product certification, documented by the KEYMARK, is an important instrument for increasing confidence and encouraging the harmonization of national certification schemes.

Second day:

Registered laboratories, the experts in the field of thermal testing working with identified reference test equipment will share experiences and will inform how they can improve to ensure the high quality of the supervised products. The main instrument for that are the implementation of Round Robins and Audits to achieve a transparency and a level of fair playing field, both for manufacturers and laboratories.

Venue:

DIN, Berlin

Target groups:

  • Notifying authorities and accreditation bodies who are interested to learn answers to questions they usually do not raise, but perhaps should.

  • Certification bodies interested in finding out who they can rely on as far as subcontracting testing for certification purposes is concerned.

  • Market surveillance authorities and users to see it confirmed that there is more to it than being accredited and/or notified.

  • Manufacturers wishing to get to know new testing laboratories that are amongst the best in the world of thermal testing.

All presentations will be given in English, no translation is foreseen. Registration is required.